Die besten kostenlosen WordPress Plugins 2022

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  • Beitrag veröffentlicht:Dezember 19, 2021
  • Beitrags-Kategorie:Web / WordPress
  • Lesedauer:10 min Lesezeit

Einer der großen Vorteile von WordPress ist die einfache Erweiterbarkeit mithilfe von Plugins. In diesem Beitrag möchte ich eine kurze Übersicht geben, welche gratis WordPress-Plugins ich für diesen Blog aktuell benutze. Vielleicht kannst du den ein oder anderen Tipp mitnehmen.

Alle Plugins in dieser Liste nutze ich in der kostenlosen Variante. Bei vielen davon kriegst du gegen Geld noch ein paar weitere Features. Viel Spaß!

Pluginempfehlungen

Ich habe die Plugins grob zwischen internen und externen Plugins unterteilt. Während externe Plugins die Leseerfahrung direkt beeinflussen, sind interne Plugins eher nur für dich als Webseitenbetreiber interessant.

Innerhalb der Kategorien sind die Plugins alphabetisch sortiert. Mit der Reihenfolge möchte ich nichts über die Qualität aussagen.

Externe Plugins

Hier folgen die Plugins für eine bessere Leseerfahrung: 301 Redirects für Weiterleitungen, Contextual Related Posts für Content-Empfehlungen, GDPR Cookie Consent für Einwilligungen, Smush für schnellere Ladezeiten, Stream Status for Twitch für Twitch Integration, WP Super Cache für schnellere Ladezeiten und Yoast SEO für Suchmaschinentexte.

301 Redirects

Der HTTP Code 301 ist dazu da dem Browser deines Besuchers zu sagen, dass sich der URL Pfad zu einer Ressource z.B. zu einem bestimmten Beitrag geändert hat. Mit dem Plugin 301 Redirects kannst du diesen HTTP Code erzeugen und der Browser leitet den User automatisch zum neuen URL-Pfad weiter.

Ich habe mal meine URLs geändert. Mit 301 Redirects stelle ich sicher, dass die alten Links auch heute noch noch funktionieren. Kaputte Links können nämlich dein Ranking in bei Suchmaschinen verschlechtern. Daher ist es aus Suchmaschinenoptimierungsgründen (SEO) eine gute Idee möglichst keine Links zu verändern. Wenn du es doch tust, dann nutze am besten 301 Redirects!

Contextual Related Posts

Ich hatte früher den Fall, dass die Leute meinen Blog über Suchmaschinen zwar schnell gefunden haben, allerdings waren sie genauso schnell wieder weg. Dies nennt man einen "Bounce". Als Webseitenbetreiber der vom Traffic profitiert will ich die Leute natürlich so lange wie möglich auf meiner Seite halten. Das geht natürlich nur, wenn man den Besuchern sagt, welchen interessanten Content es noch auf der Seite gibt.

Das Plugin Contextual Related Posts analysiert all deine Beiträge und kann dadurch ähnliche Beiträge erkennen. Dann erzeugt es ein Widget welches du am Ende deines Posts oder in der Seitenzeile einbinden kannst. In diesem Widget werden dann themenrelevante Vorschläge für interessante Beiträge auf deinem Blog gemacht.

Durch das Einbinden dieses Plugins in meine Seitenleiste hat sich meine allgemeine Bouncerate um über 10 % verbessert!

GDPR Cookie Consent

~Nach deutschem Gesetz und europäischer Richtlinie musst du deine Besucher über die Nutzung von Cookies aufklären. Deswegen brauchst du irgendein Cookie Einwilligungstool. GDPR Cookie Consent schien mir brauchbar. Die Konfiguration hätten sie ehrlich gesagt bestimmt auch einfacher gestalten können, aber es tut seinen Job.~

UPDATE 2022-07-05:

Mittlerweile nutze ich Complianz. Das ist zum einen einfacher zu bedienen und zum anderen kommt es mit einigen Tools die automatisch Cookies erkennen und bewerten.

Smush

Smush verringert die Bandbreite und macht die Webseite schneller! Bilder werden erst geladen, wenn sie sichtbar sind. Außerdem kann es die Bilder in deinem Medienarchiv komprimieren. Es ist einfach zu implementieren und sofort nützlich.

Stream Status for Twitch

Dieses kleine Tool zeigt an, wenn ich gerade bei Twitch online bin. Ist ansonsten nicht zu sehen. Wer möchte, kann mit Stream Status for Twitch den Link zum Twitch Kanal auch dauerhaft einblenden.

Wer gar kein Twitch verwendet braucht dieses Plugin natürlich nicht.

UPDATE 2022-07-05:

Dieses Tool öffnet eine Verbindung zu Twitch was dazu führt, dass Twitch Informationen über deine Blogbesucher sammeln kann. Daher sollte dieses Script generell nur nach Einwilligung des Blogbesuchers eingesetzt werden. Da ich jedoch keine unnötigen Einträge in meiner Datenschutzerklärung haben möchte, habe ich mich dazu entschlossen auf dieses Tool zu verzichten.

WP Super Cache

Normalerweise generiert WordPress jede Seite aus einem PHP Script bevor sie als HTML Code an den User ausgeliefert wird. Das WP Super Cache Plugin speichert diese HTML Seiten in einem Cache, nachdem sie das erste Mal generiert wurden. Dadurch muss dein Server sie beim zweiten Aufruf derselben URL nicht noch einmal generieren. Stattdessen wird direkt die HTML Datei des ersten Aufrufs ausgeliefert.

Durch dieses Caching ist meine Webseitenauslieferung von 500 Millisekunden auf 50 Millisekunden bei bereits gecachten Beiträgen schneller geworden.

Yoast SEO

Das Plugin Yoast SEO bietet sehr viele SEO Features. Auf alles einzugehen würde diesen Beitrag sprengen. Eigentlich hätte ich dieses Plugin auch unter internal Plugins auflisten können. Stattdessen steht es bei den Externen, weil der User zumindest mit den Suchmaschinentexten in Berührung kommt. Unter den Features sind neben Konfigurationsmöglichkeiten von allerlei SEO Metadaten und Keywordvorschlägen auch Tools, die deine Artikel auf Suchmaschinenoptimierung checken können.

Interne Plugins

Nun folgen nützliche Plugins zum Thema Administration mit WordPress: Advanced Ads für Werbeverifikation, Export Media Library für Medienexporte, Site Kit von Google für AdSense und Analytics Integration, Statify für Statistiken, WP Cerber Sicherheit für Netzwerksicherheit, WP Githuber MD für Markdownunterstützung und WP Server Stats für Statistiken.

Advanced Ads

Advanced Ads nutze ich ehrlich gesagt ausschließlich für das Bereitstellen der ads.txt… Aber wer sich in dieses Plugin rein fuchst, der findet dort auch noch andere Features zum Thema Werbeanzeigenoptimierung.

Export Media Library

Ich mache regelmäßig Backups von meinen Beiträgen und von den Bildern. Die Beiträge kannst du von Haus aus mit WordPress exportieren. Mit Export Media Library kann ich zusätzlich die komplette Medien Library, mit nur einem Klick als Zip-Datei zu exportieren.

Site Kit von Google

Wenn du – wie ich – die Tools AdSense und Analytics von Google nutzt, dann kommst du um Site Kit von Google nur schwer herum. Es bietet neben dieser Anbindung auch noch andere SEO Features. Seit neustem kann es über die Google Search Console sogar Vorschläge geben, über welche Themen du noch schreiben könntest. Leider ist letzteres Feature aktuell nur auf Englisch verfügbar.

Statify

Statify ist ein nettes Tool, das die Seitenaufrufe der letzten Tage anzeigt. Während Google Analytics sowohl Bots als auch Benutzer ohne Cookies herausfiltert, werden hier sämtliche Aufrufe gezählt. Es speichert dabei keine IP-Adressen oder andere Metainformationen.

Auch wenn ich tendenziell eher auf die Daten von richtigen Tracking tools wie Google Analytics oder Matomo vertraue, kann dir Statify zum Beispiel Hinweise darauf geben, dass deine Webseite gescannt wurde.

WP Cerber Sicherheit, Antispam & Malware Scan

WP Cerber ist wieder ein Flaggschiff dessen Features diesen Blog sprengen würden. Prinzipiell bietet es allerlei Must-haves, die man haben sollte, wenn man nicht will, dass der eigene Blog gehackt wird. Ein paar Features:

  • Blocklisten von IPs, die das Passwort beim Admin Login falsch eingeben
  • Captcha Abfragen für den Adminbereich (extrem nützlich, ich habe stündlich Bots die versuchen mein Passwort zu erraten!)
  • Zitadellenmodus (wenn extrem viele Angriffe von unterschiedlichen IP-Adressen kommen wird der Adminbereich kurzzeitig komplett abgeschaltet)

WP Githuber MD

Jetzt kommen wir zu einem Plugin, das vielleicht nicht für jeden geeignet ist. Ich für meinen Teil liebe es. WP Githuber MD aktiviert einen alternativen Beitragseditor, mit dem du deine Beiträge im Markdown Format schreiben kannst. Dieses Format ist vor allem bei Programmierern beliebt. Markdown ist eine leichtgewichtige Markup Sprache, mit der du deinen Text formatieren kannst, ohne die Maus zu bedienen. Alle Beiträge meines Blogs sind in Markdown geschrieben. Darüber hinaus bietet es automatische Syntaxhervorhebung für Quellcode und noch ein paar andere Features.

WP Server Stats

WP Server Stats ist ein weiteres kleines Minitool. Es zeigt die Auslastung des Servers an. Nicht wirklich notwendig, wenn du einen Hoster nutzt. Falls du deinen Server selbst hostest ist es immer eine gute Idee etwas Überblick zu haben.

Honorable Notions

Zum Abschluss noch ein paar Stücke Software, die ich aus unterschiedlichen Gründen oben nicht aufgelistet habe.

OceanWP

OceanWP ist das WordPress-Theme, das ich benutze. Es ist nicht wirklich ein Plugin, aber da es Software ist die auf WordPress installiert wird passen Themes doch irgendwie in diesen Beitrag. Irgendein Theme brauchst du. Dieses bietet sehr viel Customizing.

Brave Payments Verification

Mit Brave Payments Verification kannst du die Datei /.well-known/brave-payments-verification.txt erstellen und deine Webseite dadurch vor dem Brave Netzwerk verifizieren. Habe ich nie wirklich gebraucht und nur sehr wenige meiner Besucher nutzen den Brave-Browser.

Newsletter, SMTP, Email marketing and Subscribe forms by Sendinblue

Mit diesem Plugin kannst du Formulare erzeugen und anzeigen lassen. Mit diesen Formularen können sich deine Besucher über den Newsletterdienst Sendinblue auf deinen Newsletter eintragen. ~Auch wenn ich es integriert habe nutze ich diese Option noch nicht wirklich.~

Update 2022-07-05: Plugin deaktiviert, habe kein Interesse an Emailmarketing.

Abschluss

Unterschiedliche Blogs verlangen unterschiedliche Plugins. Am Ende solltest du selbst entscheiden, was für dich relevant ist und was nicht.

Hier noch ein paar Buchempfehlungen zum Thema WordPress und Plugins:

Professional WordPress Plugin Development
WordPress 6: Das umfassende Handbuch

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